Spielen und Lernen sind keine Gegensätze.

Darum sind gute Spiele eine wichtige Ergänzung des schulischen Bildungsangebots. Kinder unterscheiden nicht zwischen Lernen und Spielen, sie lernen beim Spiel!

(Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer , ZNL, Ulm)

Die Initiative  Spielen macht Schule  ist ein Wettbewerb für Grundschulen. Das Ziel der Initiative ist es, das klassische Spielen zu fördern.

Unsere Schule hat am Wettbewerb für 2020 teilgenommen.

Wir konnten die Jury mit unserem Konzept überzeugen und eine komplette Spieleausstattung gewinnen, die schon bald in den Räumlichkeiten des KiZ sowie in den einzelnen Klassensälen für die Kinder bereit steht.

Spielend fit für die Schule!

Spielen und Lernen gehören zusammen: Gerade im Spiel lernen Kinder fürs Leben. Regelmäßiges Spielen ist für die kindliche Entwicklung von großer Bedeutung: Kinder sammeln hier wertvolle Erfahrungen, die sie im Alltag nutzen können. Spielen regt wichtige Lernprozesse an. Im Spiel erwerben Kinder grundlegende Kompetenzen wie Teamfähigkeit oder den Umgang mit Konkurrenzsituationen – Kernkompetenzen, die Kinder auf die Anforderungen ihres späteren Lebens vorbereiten. Darüber hinaus können klassische Spielmittel dazu dienen, den Unterricht aufzulockern, ihn abwechslungsreich zu gestalten und Lerninhalte zu vertiefen.

Hintergrund des Projektes sind die Erkenntnisse der modernen Hirn­forschung. Sie zeigen, dass aktive Erfahrungen mit haptischen und visuellen Reizen, wie sie das klassische Spielzeug bietet, förderlicher sind als die passive Erfahrungsvermittlung, wie sie z.B. durch das Fernsehen stattfindet. Schon Kinder im Grundschulalter sind dem ständig wachsenden Einfluss von Bildschirmmedien wie Internet, PC-Spielen und Konsolen ausgesetzt.

Bewegung und Kreativität, wichtige Faktoren für die kindliche Entwicklung, bleiben dabei auf der Strecke. Dem immer stärker werdenden Einfluss der Bildschirmmedien möchte die Initiative „Spielen macht Schule“ entgegen­wirken.